Um einen Sattel vernünftig, glatt, gleichmäßig und gleichzeitig weich zu polstern ist es unabdingbar die Kissen vollständig vom Baum abzunehmen und später den Sattel entsprechend wieder zu schließen. Das ist zeitaufwändig und „vor Ort“ nicht reell zu leisten. Um „nachzupolstern wird in der Regel lediglich seitlich mit dem Polsterwattestab nachgestopft. Dabei wird unweigerlich das alte Kissen, daß sich bereits an das Pferd angeformt hat durchstochen. Und es befinden sich nun unterschiedliche Polstermaterialien im Sattel. Das MUSS unweigerlich Knoten geben. Ich vergleiche das Ergebnis gerne mit einem Kartoffelacker. Nicht selten hole ich bis zu sechs verschiedene Watten aus einem Sattel. Gelegentlich auch Damenbinden, Socken und andere Kuriositäten. So möchte ich nicht arbeiten. Deshalb empfehle ich selten den Sattel nachzupolstern. Es sei denn, ich habe den Sattel selbst neu gepolstert und weiß, welche Watte drin ist und wie alt sie ist.

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Warum ich nicht vor Ort ihr Kopfeisen verstelle.

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